Landquart und Seitenbäche
Der Hauptfluss im Prättigau, die Landquart, ist bis auf 2 Schonstrecken (zwischen Serneus und Saas und bei Küblis) auf der gesamten Länge befischbar. Zu beachten ist an einigen Abschnitten allerdings der wechselnde Wasserstand infolge der Kraftwerke in Klosters und Küblis. Das Fischen in der Landquart ist oft schwierig, die Ufer manchmal stark verwachsen und viele Stellen sind kaum zugänglich. In der Zeit der Schneeschmelze führt der Fluss Hochwasser und das Wasser ist durch das Schiefergestein stark angetrübt.




In dieser Zeit lohnt sich ein Abstecher an die höhergelegenen Bäche in den Seitentälern, z.B. der Schaniela-Bach von Ascharina nach St. Antönien oder an die noch junge Landquart bei Monbiel. Im Sommer und Herbst sind dann die Bergbäche in den Alpen das Ziel der Fischer. Aber auch die Landquart im mittleren und vorderen Prättigau hat dann wieder klares Wasser und normalen Wasserstand.


Seen
Partnuner-See
Der Partnuner-See liegt oberhalb des Ortsteils Partnun in St.Antönien nahe der Grenze zu Österreich auf 1869 m.ü.M. Der See liegt in einem tiefen Einschnitt zwischen den imposanten Kalktürmen der Schijenfluh und Sulzfluh.


Schlappinsee – Hüenersee
Neben dem schönen alten Walser Dörfli Schlappin liegt der Schlappinsee (1640 m.ü.M.), der eigentlich ein Stauwehr der Kraftwerke ist. Der Schlappinbach ist unterhalb und oberhalb des Sees ist ebenfalls befischbar und mit Bachforellen besetzt. Schlappin ist aber auch Ausgangspunkt für eine Wanderung zum Hüenersee (2453 m.ü.M.).


Seetalsee
Der auf 2070 m.ü.M. gelegene Bergsee heisst eigentlich nur „See“, so jedenfalls steht es auf allen Karten. Das Wasser des Sees wechselt von klar im Frühling und Herbst, bis milchig im Sommer.



Vereina – Jöriseen
Die fünf Jöri-Seen liegen auf 2500 m.ü.M. in einer von Bergen und Gletscher umrundeten alpinen Hochebene. Die Wasserfarbe der Seen reicht von Tiefblau bis Milchig-hellblau. Bachforellen und Namaycush können hier ganz nah am Ufer mit Trockenfliege gefangen werden, auch wenn das Wasser milchig ist.


Chessisee
Das Berghaus Vereina ist Ausgangspunkt für eine schöne Wanderung ins Vernela-Tal zum Chessisee (2358 m.ü.M.). Der See ist mit Bachsaiblingen besetzt, die zum grössten Teil durch jahrzehntelange Eigenverlaichung degeneriert sind.


Laret –Schwarzsee
Der Schwarzsee (1500 m.ü.M.) beim Weiler Laret ist ein Hochmoorsee mit Schilfgürtel und an vielen Stellen durch Wasserpflanzen stark verkrautet.



Grünsee
Dieser Hochmoorsee liegt auf 2110 m.ü.M., am Übergang vom Prättigau ins Schanfigg, mitten in einem Hochmoor mit vielen schönen und seltenen Pflanzen. Der teilweise stark verkrautete See ist mit Bach- und Seeforellen besetzt und Heimat tausender Elritzen.

Clun-Seen
Im herrlichen Wandergebiet der Fideriser Heubergen liegen zwei schöne Bergseen, der untere Clun-See (2060 m.ü.M) und der 40 Meter höher gelegene obere Clun-See.



Oberstsee
Der nördlichst gelegene See in Graubünden liegt auf 2028 m.ü.M im Fläschertal, ganz nah an der Grenze zu Österreich. Der leicht angetrübte See ist mit kampfstarken Seeforellen besetzt.


Saysersee
Der in einer Geländefalte gelegene kleine Bergsee liegt auf 2055 m.ü.M im Valzeinertal und ist mit Bachforellen besetzt. Erreichbar via Valzeina bis Laubenzug (mit Bewilligung) mit PW, dann mit MB (2 Std.) oder zu Fuss (3 Std.) zum See.
